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Wie sich Ytong bei Hitze und Kälte bewährt

Da die Sommer immer heißer und die Winter weiterhin anspruchsvoll sind, müssen Gebäude unter immer extremeren Bedingungen funktionieren. Die Wahl des Baumaterials spielt eine entscheidende Rolle für Komfort und Energieeffizienz. Ytong-Porenbeton zeigt, wie eine Lösung sowohl in heißen als auch in kalten Klimazonen eine zuverlässige thermische Leistung erbringen kann.

27. Januar 2026

Bauen für ein sich wandelndes Klima: Die wachsende Bedeutung der Gebäudehülle

Das Klima in Europa verändert sich rapide. Laut EU-Klimadaten war 2024 das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen, und Klimamodelle sagen voraus, dass Hitzewellen länger und häufiger auftreten werden. Gleichzeitig benötigen kalte Regionen weiterhin einen hochwirksamen Wärmeschutz, um den Wärmeverlust während langer Winter zu minimieren. Daher müssen Gebäude heute zwei gegensätzliche Anforderungen in Einklang bringen: Schutz vor Überhitzung im Sommer und Wärmespeicherung im Winter.
Die Gebäudehülle spielt eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung beider Herausforderungen. Dächer und Außenwände sind für den größten Teil des Wärmeaustauschs mit der Umgebung verantwortlich. Bis zu 80 Prozent der Sommerwärme gelangt über das Dach in ein Gebäude, während Fassaden Oberflächentemperaturen von 70 °C oder mehr erreichen können. Die Wahl des Baumaterials entscheidet nicht darüber, ob gekühlt oder geheizt werden muss – aber sie hat einen starken Einfluss darauf, wie lange die Systeme in Betrieb sein müssen und wie viel Energie sie verbrauchen.

Leistung in heißen Klimazonen: Thermische Masse als Schutz vor Hitze

In warmen und mediterranen Klimazonen ist der Wärmeschutz im Sommer von entscheidender Bedeutung. Leichte Konstruktionen heizen sich schnell auf und übertragen die Außentemperaturen fast direkt in den Innenraum. Massive Wandsysteme verhalten sich ganz anders. Dank der Kombination aus geringer Wärmeleitfähigkeit und geeigneter Dichte dämpft Ytong AAC Temperaturspitzen deutlich.
Dieser Effekt – bekannt als Temperaturampitudendämpfung – verzögert die Wärmeübertragung in das Gebäude. In der Praxis bedeutet dies, dass die Außenwärme später am Tag oder gar nicht in die Innenräume gelangt, insbesondere in Kombination mit einer intelligenten Nachtlüftung. In Verbindung mit massiven Innenwänden, wie z. B. Silka-Kalziumsilikatsteinen, kann überschüssige Wärme vorübergehend gespeichert und in den kühleren Nachtstunden wieder abgegeben werden.
Gemessene Gebäudedaten bestätigen diesen Effekt: In Leichtbaukonstruktionen treten Innentemperaturen über kritischen Schwellenwerten (z. B. 27 °C) bis zu achtmal häufiger auf als in massiven Wandsystemen. Optimierte Innenwände verbessern diese Leistung noch weiter.
Spanien bietet mehrere überzeugende Beispiele. Passivhäuser und Niedrigenergiegebäude wie die Einfamilienhäuser Ca la Siesta und Peñoncillo in Jávea und Malaga zeigen, wie Ytong dazu beiträgt, auch bei anhaltender Sommerhitze stabile Innentemperaturen aufrechtzuerhalten. Durch die Reduzierung des Bedarfs an aktiver Kühlung senken diese Gebäude den Stromverbrauch und verbessern den Komfort in einer Region, in der der Kühlbedarf rapide steigt.

Leistung in kalten Klimazonen: Effiziente Dämmung ohne zusätzliche Schichten

Die gleichen Eigenschaften, die im Sommer vor Hitze schützen, bieten auch in kalten Klimazonen klare Vorteile. In Regionen wie Island müssen Gebäude den Wärmeverlust minimieren, extremen Wetterbedingungen standhalten und über Jahrzehnte hinweg haltbar bleiben. Autoklavierter Porenbeton erfüllt diese Anforderungen durch seine intrinsische Dämmung: Millionen gleichmäßig verteilter Luftporen wirken als integrierte Wärmedämmung.
Mit sehr niedrigen Lambda-Werten – bei Ytong-Steinen nur 0,07 W/(mK) – lassen sich mit monolithischen Wandkonstruktionen hohe Energiestandards erreichen, oft ohne zusätzliche Außenisolierung. Diese homogene Struktur verringert auch das Risiko von Wärmebrücken und trägt so zu einer gleichbleibenden Energieeffizienz und langfristigen Zuverlässigkeit bei.
Ein wegweisendes Doppelhaus in Garðabær in der Nähe von Reykjavik veranschaulicht dies deutlich. Das fast vollständig aus Ytong erbaute Projekt war während der Bauphase mit außergewöhnlichen Bedingungen konfrontiert: Schneestürme, extreme Kälte und sogar häufige Erdbeben aufgrund der vulkanischen Aktivität in der Nähe. Trotz dieser Herausforderungen erfüllte das Gebäude alle Anforderungen an strukturelle Stabilität, thermische Effizienz und Nachhaltigkeit. Für die Hausbesitzer erwies sich Ytong nicht nur als energieeffiziente Lösung, sondern auch als zukunftsweisende Alternative zu herkömmlichen isländischen Bauweisen.

Zwei Klimazonen, ein Prinzip: Komfort und Effizienz das ganze Jahr über

Ein Vergleich der Projekte in Spanien und Island zeigt ein gemeinsames Prinzip: Eine effektive Wärmeleistung hängt weniger von der Klimazone als vielmehr von der Bauphysik ab. Massive, gut isolierende Materialien verlangsamen den Wärmeaustausch – unabhängig davon, ob im Sommer Wärme in das Gebäude eindringen oder im Winter aus ihm entweichen will.
Diese thermische Trägheit wird mit der Entwicklung der Klimamuster zunehmend an Bedeutung gewinnen. Prognosen deuten darauf hin, dass die Herausforderungen der Zukunft nicht unbedingt höhere Spitzentemperaturen sein werden, sondern längere Perioden anhaltender Hitze. Gebäude, die sich langsam aufheizen, bieten einen klaren Vorteil in Bezug auf Komfort, Gesundheit und Energieverbrauch. Obwohl massive Strukturen auch langsamer abkühlen, wird diese Stabilität während längerer Hitzewellen zu einem Vorteil.
Aus wirtschaftlicher Sicht sind die Vorteile ebenso überzeugend. Geringere Heiz- und Kühlkosten, langlebige Konstruktion, hoher Brand- und Schallschutz sowie eine effiziente Installation machen AAC zu einer robusten, zukunftsfähigen Wahl. Ytong zeigt, dass nachhaltiges Bauen kein Kompromiss ist, sondern eine zuverlässige Lösung für ganzjährigen Komfort, unabhängig von der geografischen Lage.

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