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Treffen Sie heute... Thorsten Kuhles

Thorsten Kuhles ist seit eineinhalb Jahren bei Xella tätig und verantwortet als Manager des Cyber Defense Department mit den beiden Bereichen CSIRT (Cyber Security Incident Response Team) Informationssicherheit die strategische und operative Ausrichtung der Cyber Security. Im Interview spricht er über seinen Weg zu Xella, aktuelle Herausforderungen im Bereich Cyber Security und darüber, warum Bewegung – beruflich wie privat – für ihn eine zentrale Rolle spielt. 

26. November 2025
 

 

"KI ist hier um zu bleiben und wir müssen lernen, verantwortungsvoll damit umzugehen."

Thorsten Kuhles

Manager IT Security
Xella Baustoffe
 
 
Thorsten, wie bist du zu Xella gekommen? 

Ich habe die Stelle bei Xella eher zufällig entdeckt – in einer Phase, in der ich mich beruflich neu orientieren wollte. Ich hatte zuvor in verschiedenen großen Industrieunternehmen gearbeitet und war auf der Suche nach einem Umfeld, in dem das Thema Cyber Security nicht nur technisch, sondern auch kulturell ernst genommen wird. Die Ausschreibung hat mich direkt angesprochen, und das erste Gespräch mit meinem Vorgesetzen hat diesen Eindruck bestätigt: Hier wird Sicherheit nicht als Nebensache behandelt.

Was hat dich an der Rolle bei Xella besonders gereizt?

Die Möglichkeit, ein Cyber Defense Department aufzubauen, das aus dem CSIRT und der Informationssicherheit besteht und dieses kontinuierlich weiterzuentwickeln – also ein Team, das nicht nur auf Vorfälle reagiert, sondern präventiv arbeitet und strategisch denkt. Cyber Security ist für uns ein sehr breites Feld, das weit über IT-Security und Informationssicherheit hinausgeht. Es geht um Prozesse, Menschen, Datenräume – und darum, wie wir als Organisation mit Risiken umgehen.

Wie definierst du Cyber-Security im Unterschied zu IT- oder Informationssicherheit?

IT-Security ist ein Teilbereich der Informationssicherheit, der sich auf technische Schutzmaßnahmen konzentriert. Die Informationssicherheit geht darüber hinaus und betrachtet auch Bereiche der physischen Sicherheit, also wie geht man z.B. mit eingestuften Dokumenten im Papierformat in unseren Büroräumen um. Die Cyber-Security vereinigt diese beiden Disziplinen und schafft so für uns ein Gesamtbild über die physischen und digitalen Bedrohungen, um so für Xella den Schutz von Datenräumen zukunftsorientiert gestalten zu können. Die Cyber Security betrifft also alle Bereiche, in denen Informationen verarbeitet, gespeichert oder übertragen werden. Es geht eindeutig um ganzheitliche Schutzkonzepte, Silodenken hat hier keinen Platz.

Welche Themen beschäftigen dich aktuell besonders?

Ein zentrales Thema ist der Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Die Entwicklung ist rasant – vergleichbar mit dem Aufstieg des Internets. KI wird bleiben, und wir müssen lernen, verantwortungsvoll damit umzugehen. Das bedeutet: Risiken erkennen, Leitplanken setzen, Berechtigungskonzepte überdenken. Denn KI kann auch halluzinieren – also falsche Informationen generieren – und das ist sicherheitsrelevant.

Was wünschst du dir von Kolleginnen und Kollegen im Umgang mit Cyber-Security?

Mehr Aufmerksamkeit und ein aktives Mitdenken. Jede und jeder ist Teil der ersten Verteidigungslinie. Wenn etwas auffällt – sei es eine ungewöhnliche E-Mail oder ein technisches Verhalten – sollte man sich melden. Es gibt keine falschen Fragen. Die Cyberwelt entwickelt sich extrem schnell, und wir müssen als Organisation Schritt halten. Das geht nur gemeinsam.

Wie bist du ursprünglich zur Informationssicherheit gekommen?

Mein Einstieg war 2005 bei der Bundeswehr, wo ich in die Computerforensik eingearbeitet wurde. Das war sehr praxisnah und gerichtsfest – keine Standardlösungen, sondern individuelle Analysen. Ich habe dort gelernt, dass Forensik oft mehr Kunst als Wissenschaft ist. Man muss unkonventionell denken, sich in Angreifer hineinversetzen können. „Know your enemy“ – das ist bis heute mein Leitgedanke.

Und privat – was bewegt dich außerhalb der Arbeit?

Bewegung ist für mich ein zentrales Lebensprinzip. Ich habe eine Privatpilotenlizenz für Helikopter, die ich 2001 in den USA erworben habe – kurz nach den Anschlägen vom 11. September. Das war eine intensive Zeit, aber auch ein großes Abenteuer. Fliegen bedeutet für mich Freiheit. Ich habe über 500 Flugstunden gesammelt und auch einen Segelschein für Deutschland gemacht. Bewegung – ob in der Luft, auf dem Wasser oder im Denken – ist für mich essenziell.

Was möchtest du bei Xella bewegen?

Ich erlebe bei Xella viele Menschen, die wirklich etwas verändern wollen – nicht nur im eigenen Fachbereich, sondern auch darüber hinaus. Diese Haltung ist besonders. Sie schafft Raum für neue Ideen und für eine Kultur, in der Sicherheit, Verantwortung und Innovation zusammen gedacht werden. Ich möchte dazu beitragen, dass Cyber Security ein selbstverständlicher Teil dieser Bewegung wird. 

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