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Porenbeton und Kulturerbe: Hebel als leichte Dachkonstruktion der Kathedrale von Santiago

Die Kathedrale von Santiago de Compostela in Galicien ist eines der Juwelen der spanischen Architektur. Als internationales Wahrzeichen muss jeder Eingriff präzise geplant werden, damit er mit ihrem täglichen Rhythmus harmoniert.

05. März 2026
Vor diesem Hintergrund wurde die Arbeit am Dach der Kathedrale mit einem doppelten Ziel konzipiert: einen sicheren Zugang für Inspektionen und Wartungsarbeiten zu ermöglichen, ohne die Identität des Ensembles zu beeinträchtigen, und die Materialkompatibilität im Falle potenzieller Probleme mit der Abdichtung sicherzustellen.
Die diskrete und effektive Maßnahme erfolgte in Form einer leichten Dachkonstruktion aus verstärkten Hebel-Platten, die auf niedrigen Mauern aus Ytong-Blöcken ruht. Diese Materialien wurden aufgrund ihrer strukturellen Leichtigkeit und ihrer Stabilität bei Wassereinwirkung ausgewählt, was durch ihre Umweltproduktdeklaration (EPD) bestätigt wird.
Kompatibilität und Kulturerbe
Zunächst schien das Ziel klar zu sein: Es sollte eine begehbare, leichte Dachterrasse gebaut werden, die einen sicheren Zugang ermöglicht, indem sie die Lasten auf die bestehende Struktur verteilt, invasive Arbeiten begrenzt und die Baustelle gemäß dem geplanten Programm organisiert hält.
In einem so feuchten Klima wie dem Galiciens hielt es das Projektmanagementteam – das über umfangreiche Erfahrung mit Denkmalschutzmaßnahmen verfügt – jedoch für unerlässlich, dass die tragende Schicht im Falle eines Undichtigkeitsproblems keine Substanzen freisetzt, die die unter dem Dach befindlichen Kulturgüter beschädigen könnten.
Diese doppelte Einschränkung schränkte die Bandbreite möglicher Lösungen erheblich ein.
The Solution: Reinforced Hebel Panels as a Lightweight Roof Deck
An effective answer was found in reinforced Hebel panels: lightweight, stable even in the presence of water, and supported by an EPD documenting their suitability for conservation environments.
AAC provides passive fire protection thanks to its mineral, non-combustible nature, its stability under hygrothermal cycles and ease of on-site machining, which allows edges and junctions to be detailed cleanly. Supported on Ytong low walls — which set out the module and help transfer loads — Hebel panels bring structural lightness, prefabrication and dimensional accuracy: key qualities when every kilogram and every junction matters.
Hebel’s EPD supports the safe, predictable use of the system with no hazardous emissions and no problematic leaching when in contact with water. Structural lightness is therefore complemented by verified material safety, aligned with the prudence required in any heritage intervention.
Installation: Reihenfolge und modularer Aufbau
Die Lösung wurde in zwei Schritten umgesetzt: Zunächst wurden Stützmauern aus Ytong-Blöcken auf die bestehende Struktur gesetzt und an den Verbindungsstellen mit Brüstungen und anderen besonderen Dachelementen angepasst.
Anschließend wurden verstärkte Hebel-Platten trocken auf diese Stützmauern verlegt, sodass eine durchgehende Fläche entstand, die für Wartungsarbeiten, Inspektionen und routinemäßige Reinigungsarbeiten geeignet ist.
Die Arbeiten wurden unter vorübergehendem Schutz durchgeführt, der für ein denkmalgeschütztes Gebäude angemessen war, wobei die vollständige Rückverfolgbarkeit des Prozesses und die Sicherheit im Vordergrund standen.
Ergebnisse: Leichtigkeit, Präzision und Nutzbarkeit
Das Ergebnis ist eine stabile, homogene Oberfläche mit ordentlichen Fugen und kontrollierten Toleranzen, die im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen ein geringes Eigengewicht und eine ausreichende Tragfähigkeit für Inspektions- und Arbeitswege aufweist. Das stabile Verhalten von Porenbeton in Gegenwart von Wasser sorgt für zusätzliche Sicherheit bei der Denkmalpflege.
Die Vorfertigung bringt Tempo und Vorhersehbarkeit in eine Maßnahme, die eine sorgfältige Planung erfordert, während die mineralische, nicht brennbare Beschaffenheit des Materials die Sicherheit erhöht.
Fazit
Auf den alten Steinen der Kathedrale, zwischen Wasserspeiern und Strebepfeilern, wurde mit einer leichten Fertiglösung aus verstärkten Hebel-Platten und Ytong-Niedrigwänden eine begehbare Dachterrasse für Wartungsarbeiten geschaffen – präzise und unter Berücksichtigung der historischen Struktur.
Im Kontext des Denkmalschutzes bedeutet die Gestaltung solcher Dachterrassen, ein Gleichgewicht zwischen Gewicht, Stabilität und Kompatibilität zu finden und dabei jede Besonderheit zu berücksichtigen: Dieser Fall zeigt, wie leichte AAC-Systeme komplexe Situationen präzise und unter Berücksichtigung der ursprünglichen strukturellen Logik lösen können.
Ein stiller Eingriff, der von den meisten Besuchern unbemerkt bleibt, aber unerlässlich ist, um sicherzustellen, dass das Denkmal weiterhin mit der Sorgfalt gepflegt werden kann, die seine Geschichte erfordert.

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