Capucine, wann sind Sie zu Xella gekommen und welchen beruflichen Hintergrund hatten Sie zuvor?
Ich bin im April 2022 zu Xella gekommen. Davor habe ich für ein Unternehmen im Bausektor gearbeitet, das sich auf den Verkauf von Innenverkleidungen spezialisiert hat, hauptsächlich über Vertriebsnetze.
Durch meinen Wechsel zu Xella bin ich vom Innenbereich des Gebäudes zum Außenbereich gewechselt, wodurch ich mehr technische Produkte kennenlernen konnte, während ich in einer mir vertrauten Umgebung blieb. Die Zielkunden und die interne Organisation waren recht ähnlich, was den Übergang sowohl natürlich als auch bereichernd machte.
Was hat Sie dazu motiviert, sich für Xella zu entscheiden?
Mich motivieren besonders komplexe B2B-Umgebungen, in denen es echte Herausforderungen zu bewältigen gibt. Die Produkte von Xella, die in Frankreich einen relativ geringen Marktanteil haben, haben sofort meine Aufmerksamkeit erregt, weil ich darin eine große kommunikative Aufgabe und eine echte Chance sah, etwas zu bewegen. Etwas zu bewerben, das nicht jedem sofort vertraut ist, ist eine echte Herausforderung, aber auch ein großartiges Marketingfeld.
Da ich mich auch mit dem Bereich Innenausbau auskannte, sah ich durch Siporex ein großes Potenzial, dessen Sichtbarkeit zu erhöhen. Insgesamt bot Xella ein anregendes Umfeld, in dem ich das Gefühl hatte, einen Mehrwert schaffen und mich gleichzeitig beruflich weiterentwickeln zu können.
Was waren Ihre größten Herausforderungen und Chancen am Anfang?
Als ich anfing, umfasste die Kommunikation einen sehr breiten Bereich und richtete sich an viele verschiedene Sektoren. Sie war noch nicht vollständig strukturiert, was sowohl eine Chance als auch eine Herausforderung darstellte.
Diese Situation gab mir die Freiheit, kreativ zu sein und eine moderne und ambitionierte Kommunikationsstrategie zu entwickeln. Ich habe neue Ansätze ausgelotet, unsere Kommunikationsinstrumente diversifiziert und den Fokus stärker auf digitale Kanäle gelegt. Außerdem habe ich begonnen, mit einer neuen Generation von Fachleuten zusammenzuarbeiten, darunter auch Influencer aus der Baubranche.
Sehr hilfreich war die Unterstützung durch die Teams. Das Vertriebsteam teilte seine Erfahrungen mit mir, das Produktionsteam war sehr offen und ich besuchte schon früh alle Werke, um unsere Produkte von Grund auf zu verstehen. Diese Mischung aus Offenheit und Zusammenarbeit ermöglichten ein sehr erfolgreiches Wachstum.
Seitdem hat sich in der Kommunikation bei Xella France viel verändert. Worauf sind Sie besonders stolz?
Wir haben unseren Kommunikationsansatz verändert. Früher war er eher traditionell und manchmal etwas veraltet. Jetzt ist er digitaler, moderner und besser auf die Art und Weise abgestimmt, wie Menschen heute Informationen konsumieren.
Die Branche kann manchmal konservativ sein, daher war es eine Herausforderung, alle mit ins Boot zu holen. Ich denke, Kommunikation funktioniert nur, wenn sie intern verstanden und unterstützt wird. Und heute, drei Jahre später, ist der neue Ansatz gut etabliert und bringt einen echten Mehrwert.
